Halo-Effekt: Erzielen Sie bereits zusätzliche Online-Verkäufe in der Umgebung Ihrer physischen Verkaufspunkte?

Ihre Umsätze im Online-Verkauf sind im direkten Einzugsgebiet Ihrer physischen Geschäfte höher. Dieser „Halo-Effekt“ ist ein unverzichtbarer Vorteil im Kampf gegen reine Online-Akteure. Wie können Sie als Einzelhändler die zusätzlichen Umsatzmöglichkeiten nutzen, die Ihnen Ihr Omnichannel-Netzwerk bietet? Lassen Sie es uns erklären.

Was ist der Halo-Effekt und warum ist er für Einzelhändler so wichtig?

In der Kombination von Online-Handel und physischen Geschäften steckt eine besondere Kraftwirkung. Je näher ein Kunde an einem physischen Verkaufspunkt wohnt, desto wahrscheinlicher ist es, dass er oder sie in Ihrem Online-Shop einkauft. So verkaufen Sie in den Gebieten, in denen Sie auch eine physische Niederlassung haben, online deutlich mehr. Wir nennen diesen zusätzlichen Online-Umsatz – den Sie hauptsächlich in Ihren primären und sekundären Einzugsgebieten erzielen – den Halo-Effekt.


Dafür gibt es eine logische Erklärung: Nähe erhöht den Bekanntheitsgrad der Marke! Darüber hinaus hat sie eine psychologische Wirkung: Nähe vermittelt ein positives Gefühl, sie schafft Vertrauen. Benötigt ein Kunde einen Service, möchte er etwas zurückgeben oder eine Garantie in Anspruch nehmen? Dann ist der physische Verkaufspunkt in der Nähe leicht zu erreichen.

„Der Halo-Effekt ist eine sehr wichtige Waffe im harten Kampf mit den reinen Internet-Akteuren. Spielen Sie diese Trumpfkarte als Einzelhändler aktiv aus!“


Nicht umsonst eröffnen vormals zu 100 % online agierende Retailer wie Amazon und Coolblue mehr und mehr physische Verkaufspunkte. Und das mit Erfolg! Reinen Online-Akteuren wie Bol.com fehlt dieses wichtige ergänzende Element, sodass ihnen Zusatzumsätze entgehen. Der Halo-Effekt ist daher eine sehr wichtige Waffe im harten Kampf mit den Internet-Giganten. Spielen Sie diese Trumpfkarte als Omnichannel-Händler aktiv aus!

Seit der Corona-Pandemie hat sich der Halo-Effekt noch verstärkt, wie eine datengestützte Analyse von RetailSonar nachweist. Lesen Sie hier den vollständigen Trendbericht.


Wie groß ist der Halo-Effekt für Ihr Einzelhandelsnetz?

Haben Sie noch kein konkretes Bild vom Halo-Effekt innerhalb Ihres Einzelhandelsnetzes? Machen Sie es wie der schnell wachsende Bad-Fachhandel X2O und beginnen Sie damit, die geografische Herkunft Ihrer Online-Verkäufe zu erfassen. Auf diese Weise erfahren Sie, wie viel Umsatz den einzelnen Geschäften zuzurechnen ist, und Sie erhalten eine klaren Eindruck vom jeweiligen Halo-Effekt.

Ist der Halo-Effekt auffallend gering oder vermissen Sie den Halo-Effekt im Umfeld bestimmter Geschäfte? Und nun ergreifen Sie Maßnahmen. Überlegen Sie vor allem, wie Sie die Wechselwirkung in den Verkaufspunkten fördern können. Ihr Online-Shop ist kein Feind, sondern ein Verbündeter!


Kombinieren Sie die Leistung des Online-Shops mit den Vorteilen des Geschäfts. Fördern Sie den Online-Verkauf von der physischen Seite aus und das physische Geschäft über die Online-Präsenz. Phygital-Einzelhandel eröffnet vielerlei Möglichkeiten. Wichtige Impulsgeber in diesem Bereich sind unter anderem Domino’s Pizza und Starbucks.


Welche Rolle spielt der Halo-Effekt bei der Netzoptimierung?

Seien Sie sich bewusst, dass jede Immobilienmaßnahme das Einkaufs- und Mobilitätsverhalten Ihrer Kunden beeinflusst. Offline und online! Ganz gleich, ob es um Eröffnung, Verkleinerung, Umzug oder Schließung von Verkaufspunkten geht: Nutzen Sie den Halo-Effekt geschickt aus! Er ist der Schlüssel zu Ihrem optimalen, zukunftssicheren Verkaufspunktenetz und ein großer Vorteil gegenüber reinen Online-Akteuren: Sie sind in der Nähe, die anderen nicht!


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